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„Wohl;“ erwiderte Jack—„es thut mir leid Sie hier zu ſehen, Freund Titus; allein verhalten Sie ſich ruhig, und es ſoll Ihnen kein Haar gekrümmt werden. Was Sie betrifft, Lukas Bradley, ſo ſind Sie meiner Abſicht um eine halbe Stunde zuvorge⸗ kommen; ich wollte Sie in Freiheit ſetzen. Sie, Mr. Coates, können in Zukunft alle Sorge für Ihre Ge⸗ ſchäfte Ihren Exekutoren, Verwaltern und Anwälten überlaſſen. Sie werden nicht weiter nöthig haben, ſich mit weltlichen Angelegenheiten abzugeben,“ indem er eine Piſtole auf Mr. Cogtes richtete, welcher fich übrigens, dieß muß man zu Ehren ſeiner Herzhaftig⸗ keit ſagen, hinter der Perſon des Lukas verbarg. „Gehen Sie auf die Seite, Lukas,“ ſagte Jack.
„Ich gehe nicht vom Platze,“ erwiderte dieſer. „Ich danke Ihnen für Ihre gute Abſicht, und werde keine Feindſeligkeit gegen Sie ausüben— das heißt, wenn Sie mich nicht dazu nöthigen. Ich bin hier, um die Dame zu vertheidigen.“
„Was ſagen Sie da?“ erwiderte Jack erſtaunt— „Ihro Gnaden vertheidigen?“
„Mit meinem Leben,“ erwiderte Lukas.„Laſſen Sie ſich rathen und entfernen Sie ſich.“
„Sind Sie raſend? Sie vertheidigen— Lady Rookwood— Ihre Feindin— welche Sie hängen laſſen möchte? Ei, ei! Gehen Sie auf die Seite, ſage ich, Lukas Bradley, oder ſehen Sie ſich vor.“*
„Sie würden beſſer daran thun, ſich ſelbſt vor⸗ zuſehen, ehe Sie handeln,“ ſagte Lukas.„Sie kennen mich ſchon von alten Zeiten her— ich habe es ſchon oft mit einer gleichen Ueberzahl aufgenommen, und bin noch nie unterlegen.“ 6
„Die Ueberzahl iſt ausgeglichen,“ rief Titus, „wenn Mr. Coates fechten will— ich will Euch bis auf den letzten Mann beiſtehen, theurer Junge— Sie ſind der ächte Sohn Ihres Vaters, obgleich nicht ſo


