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kein Grab verdient. Orderie beſtätigt dieſen Bericht und ſagt, der Körper ſey William Mallet* zu dieſem Zwecke übergeben worden.
Wilhelm von Poitiers hätte es jedenfalls am beſten wiſſen ſollen, und die Wahrſcheinlichkeit ſeiner Erzählung wird durch die Unſicherheit über Harold's wirkliche Beerdigung in gewiſſem Grade erhöht— eine Unſicherheit, welche lange Zeit vorherrſchte und ſogar einer von Giraldus Cambrenfis erzählten und in dem Harleianiſchen Manuſcript vorkommenden Geſchichte ihre Ent⸗ ſtehung gab, wonach Harold die Schlacht überlebte, in Cheſter ſich zum Mönch bekehrte und ehe er ſtarb mit Heinrich I. eine lange geheime Unterredung hatte. So abgeſchmackt dieſe Sage iſt, ſo hätte ſie doch kaum Glauben finden können, wenn Harold(wie die gewöhnliche Erzählung lautet) in Gegenwart vieler normänniſcher Barone in der Abtei zu Waltham beerdigt worden wäre, wogegen ſie ſich ſehr leicht verbreiten mochte, wenn ſein Leichnam ganz ohne Aufſehen einem normänniſchen Ritter übergeben wurde, um insgeheim an der Seeküſte begraben zu werden.
Die Geſchichte von Osgood und Ailred, den Kindermeiſtern(Schullehrern im Kloſter), wie ſie von Palgrave erzählt und in dieſem Romane wiederholt iſt, ſteht in einem Manuſcripte der Walthamer Abtei und wurde irgendwo, etwa fünfzig bis ſechzig Jahre nach der Schlacht, d. h. alſo zu Anfang des zwölften Jahrhunderts, niedergeſchrieben. Die beiden Mönche folgten Harold aufs Schlachtfeld, wo ſie ſich ſo aufſtellten, daß ſie den Ausgang beobachten konnten, und boten hernach zehn Mark Golds für den Leichnam; ſie erhielten Erlaub⸗ niß, ihn zu ſuchen, und vermochten den verſtümmelten Körper nicht eher zu er⸗ kennen, bis Osgood mit der aufgefundenen Editha zurückkehrte. Dieſem nach mag die Entdeckung ſich erſt zwei bis drei Tage nach der Schlacht datiren.
* Dieſer William Mallet war der Vater Robert Mallet'’s, des Gründers der Priorei von Eye in Suffolk(ein Zweig des Hauſes der Mallet de Gra⸗ ville’s).— Pluquet. Er war auch der Ahnherr jenes großen William Mal⸗ let(oder Malet, wie der alte ſkandinaviſche Name nunmehr verdorben iſt), eines der berühmten fünfundzwanzig„Conſervatoren“ der Magna Charta. Die Familie eriſtirt noch, und ich habe mich bei Sir Alexander Malet, Baro⸗ net(Ihrer Majeſtät Geſandter zu Stuttgart), bei Obriſtlieutenant Charles St. Lo Malet, dem ehrenwerthen William Windham Malet(Prediger zu
Ardley) und anderen Gliedern dieſes alten Hauſes wegen der Freiheit zu ent⸗ ſauldigen, die ich mir mit dem Namen ihres tapferen Vorfahren genommen abe.
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