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der meinige. Er wird hierauf mit Thränen ih⸗ re Hand benetzen, und Ihnen ſchwören, daß ein Blick Ihrer Tochter, ein gütiges Lächeln von Ih⸗ nen mehr werth iſt, als alles Geld, und alle Schüttböden in ganz Heſterreich. Das wird eine Scene geben!— Sehen Sie, ich habe ein zärt⸗ liches Gefühl. Schon der bloße Gedanke daran entlockt mir Thränen der Freude.
Ro ſalia. Alles ſchön und gut, Monſieur Roſenhügel! Sie haben aber vergeſſen, daß ich erſt 36 Jahre alt bin. Ein Herz hat man auch. Es iſt wohl nicht unmöglich, daß ſich noch jemand findet, dem ich gefalle?
Roſenh.(fuͤr ſich.) Der Teufel wird ja die Alte nicht verblenden! Wenn ſie wieder heirathet, ſo beſtiehlt ſie mich um ihr halbes Vermögen.
Ro ſolia. Was ſagen Sie Monſieur Roſen⸗ hügel?
Ro ſenh. Ich ſage, daß ſich nicht bloß Ein Jemand, ſondern ein ganzes Schock von Jemanden finden würde, dafern Sie——
Noſalia. Wohlan denn! Wenn ich meine Tochter ausgeſtattet hätte, und ich dann mit mei⸗ nem übrigen Vermögen, das vier Mahl ſo viel be⸗ trägt, und mit der bewußten Urkunde vor einen artigen, galanten, jungen Mann träte, wie zum Bey⸗ ſpiel Sie, und ihm ſagte: Mein Freund, Sie ge⸗ fallen mir; wenn ich dann den Schrank in meinem Schlafzimmer öffnete, und fortführe: Hier ſind meine Obligationen, mein bares Geld, der Schlüſ⸗ ſel zu den Schüttböden, Ihnen übergebe ich dieß


