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Theater / von Johann von Alxinger
Entstehung
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alles, wenn Sie mich lieben, wenn Sie der Mei⸗ nige ſeyn wollen. Er wäre denn vor Entzücken außer ſich, und ſchwüre mir ewige Treue— das gäbe eine Scene! Sehen Sie, ich habe ein zärtliches Gefühl! Schon der bloße Gedanke daran entlockt mir Thränen der Freude.

Ro ſenh.(füt ſich.) Mir entlockt er auch Thrä⸗ nen, aber Freudenthränen ſind es nicht.

Roſalia(ihn umarmend, als ob ſie ſich vergäße.) O mein Geliebter! O mein Alles!—— Verzei⸗ hen Sie, Monſieur Roſenhügel. Das Bild jener Glückſeligkeit ſtand ſo lebhaft vor meinen Augen— Ihre Reitze——— O Himmel! ich weiß vor Verwirrung nicht, was ich ſagen ſoll. Erlauben Sie, daß ich mich einen Augenblick ſammle.(Sie geht ſeitwärts auf und ab.)

Ro ſenh. Jetzt gehet mir ein Licht auf. O ich Dummkopf, der ich nicht ſah, daß ſie ſelbſt in mich verliebt iſt! Ja nun verſtehe ich, warum ihr meine Verheirathung mit Nannetten mißfiel. Iſt mir auch recht, Madame Roſalia. Sie ſind zwar noch ein Mahl ſo alt, haben aber vier Mahl ſo viel Vermögen, mithin ſind funfzig pro Cent klarer Gewinn. So einen Handel ſchließt man nicht alle Tage. Auf Monſieur Roſenhügel! die bittere Arze⸗ ney herzhaft hinab geſchluckt, die Bonbons darauf, (das Geld bezeichnend) verſüßen den Mund wieder. (Zu ihr gehend.) Ach, theuerſte Madame Roſalia, was haben Sie durch ihre Erklärung in meinem Her⸗ zen für eine Verwirrung angerichtet?— Man ſollte immer ſeinen erſten Eingebungen folgen, und ſein

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