„ Bin ich bereit, auf dieſer Rede bleib“ ich.
Doch läugn' ich nicht, daß ich dem Volke rieth, Man ſollte nun, da Troja fiel, dein Kind
Dem Tapferſten des Heeres, der ſie heiſcht,
Zum Opfer bringen; vieler Städte Weh Entſpringt daraus, wenn man dem Unverdroßnen, Dem Tapfern mehr nicht, als dem Feigen, lohnt. Der Peleid' iſt unſrer Ehre werth,
Er ſtarb den Heldentod für Griechenland.
Und ſchändlich wärs den Freund im Leben achten, Nicht achten nach dem Tod. Wie wenn ein Heer Sich wieder ſammelt, und die Feldſchlacht naht, Wer ſagt mir, ob wir dann, ſehn wir den Todten Verdienter Ehren darben, dennoch kämpfen,
Ob unſer Leben ſchnöde ſchonen werden?
Ich ſelbſt, ich laſſe mirs, ſo lang' ich lebe,
An wenigem zum Unterhalt genügen;
Doch wünſcht' ich ehrenvoll mein Grab zu ſehn; Den Dienſt erweiſt man mir auf längre Zeit. Dein Leiden, ſagſt du, iſt erbarmenswerth; Wiſſ', auch bey uns ſind viele ſo bedrängt,
Als du es biſt, Greiſ', abgelebte Mütter
Und Jungfraun, die den edlen Freyer miſſen, Der überdeckt von Idas Staube modert. ⁰ Drum dulde dieß: uns, wenn wir Tapfere Nicht ehrten, würde man der Thorheit zeihn. Ihr Barbarn handelt an den Freunden nicht
Freundſchaftlich und bewundert die als Helden
Gefallnen nicht, drum iſt Achäa glücklich, Ihr aber fühlt die Folgen eurer Räthe.
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