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Theater / von Johann von Alxinger
Entstehung
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Chor. Ach! ach wie ſchwer iſt ſtets der Sclaven Stand! Unwürdigkeiten zwingt man ſie zu dulden. Hecuba. O Tochter, all mein Flehn, dich nicht zu ſchlachten, War in den Wind geflehr: vermagſt du mehr Als deine Mutter, o ſo ruf in Eile So viele Tön', als eine Nachtigall, Zuſammen, daß man deines Lebens ſchone, Umfaſſe kläglich dieſes Mannes Knie, Bered' ihn,(denn an Gründen fehlts dir nicht, Er ſelbſt iſt Vater) dein ſich zu erbarmen. Polyrena. Ich ſeh', Ulyſſes, du verbirgſt im Kleid Die rechte Hand, verwendeſt das Geſicht, Daß ich dein Kinn nicht faſſe; ſorge nicht, Ich fleh' dir nicht beym Zeus, ich folge dir, Richt nur aus Zwang, auch weil ich ſterben will. Wollt' ich es nicht, ſo wär' ich eine Feige, Die ſchnöd' ihr Leben liebt; wozu auch nützt' ich Es ferner noch? mein Vater war der König Von allen Phrygern, ſo begann mein Daſeyn. Ich wuchs mit ſchönen Hoffnungen empor; Viel königliche Freyer ſtritten ſich, Wer mich als Braut nach Hauſe führen ſollte. Ich Arme war von den Idäerinnen Als Frau geehret, war, die Sterblichkeit Nur abgerechnet, einer Göttinn gleich. Nun bin ich eine Sclavinn, ſchon der Nahme, Der mir ſo fremd iſt, macht den Tod mir werth. Wie wenn mein Herr, und dieſes wird, wer immer