146. Herenmeiſter, die Schnelligkeit des Auf⸗ und Ab⸗ ſteigens wie eine uͤberirdiſche Bewegung, der Ton des Chineſiſchen, den er auf das poſſierlichſte nach⸗ ahmte, wie aus einer fremden Welt erſchienen waͤre, er konnte ſich nicht ſaͤttigen an den Nachge⸗ nuß des Auftritts, und gewiß(obgleich er ſich ge⸗ gen den Herausgeber nicht daruͤber ausgeſprochen), hat nichts anderes den Keim zu der Geſtalt des Prosper Alpanus, wie er im Klein Zaches mit
ſeltener Behendigkeit die, vom Plafond herabrol⸗
lende Cederntreppe auf und ab huͤpft, und Folian⸗
ten herunterholt, in ſeine Seele gelegt. So ſah
er Alles ganz auf ſeine Weiſe,„erſchaute es wirk⸗
lich mit eigenen Augen lebendig,“ wie er es in
den Serapions⸗Bruͤdern von dem Erzaͤhler uner⸗
laͤßlich fordert, und konnte es eben darum auch
wiedergeben, wie nicht leicht ein Anderer außer
ihm. Haͤtte ihn ein anderer Cardinal von Eſte
gefragt: Aber Meiſter Theodor, wo habt Ihr all'
das tolle Zeug her?— wahrlich, er haͤtte nichts
anders antworten koͤnnen, als: Ich habe es ſo ge⸗
ſehen, und mir iſt es gar nicht ſo toll vorge⸗ kommen.
Welch' ein Unterſchied zwiſchen dieſem Dienſt
in der Herrſchaft der Phantaſie und einer abſichtli⸗
chen Luͤgenhaftigkeit ſei, wie ſie der fruͤher erwaͤhnte
Beurtheiler, Hoffmann zuſchreibt, leuchtet aber zu


