Teil eines Werkes 
6. Bdchen (1831)
Entstehung
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134 paar Jahren, dort verweilte auf Koſten meiner Börſe; denn die beſchränkten Verhältniſſe der dortigen Bühne lieferten mir nur eine magere Aus⸗ beute, für geſpielte Gaſtrollen. Auch Hoffmann hatte Zutritt in jenen Häuſern, aber ich vermied ihn mit Aengſtlichkeit. Die kleine Figur mit dem ſarkaſtiſchen Lächeln, dem ewig ſprudelnden, oft ſte⸗ chenden Witz, war mir in der Seele zuwider, und ich empfand eine wahre Antipathie gegen ihn; ich konnte nie laͤnger als eine Minute in ſeiner Nähe aushalten, und kannte alſo den Mann, natürlich, ſehr oberflächlich. Eines Tages gieng ich, von der Auſſenſeite der Stadt zu, in den Park, wo man einen ſchmalen Weg zwiſchen grünen Hecken paſſiren muß. Ich las in Richard dem dritten; plötzlich ſtößt Jemand im Vorbeigehen an meinen Arm, ich ſehe auf, und vor Schreck und Wiver⸗ willen fällt mir das Buch aus der Hand, denn Hoffmann ſteht vor mir. Er nimmt das Buch auf, wirft einen Blick hinein, reicht es mir mit gutmüthigem Lächeln, bittet ſanft um Entſchuldi⸗ gung, und nach einigen gewechſelten konventionellen Worten, ſpringt er plötzlich zu Shakſpeare über, zu Richard dem dritten; entwickelt das ganze Stück mit einem Feuer, mit einer Beredtſamkeit, die mich ſtaunend hinriß. Bewußtlos wandre ich mit ihm fort, fange nach und nach an, auch meine Empfindungen, meine Meinung aufzuſtellen; es