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dem Buche: aus Hoffmann's Leben und Nachlaß“
folgende Stelle zu finden:„Kurze Zeit nach dem Erſcheinen des Buches über Hoffmann wurde dem Herausgeber von einem ſehr geachteten Freunde ein Zweifel über die Frage geäußert: ob es bei der Art wie Hoffmann geſtorben, nach ſeiner Anſicht, unverſöhnt mit Gott und dem Heilande, nicht eine fromme Pflicht gegen den Freund geweſen wäre, ſein Bild der Welt nicht zu enthüllen, indem man die Darſtellung eines Lebens nicht als eine litera⸗ riſche Merkwürdigkeit betrachten dürfe, wenn hö⸗ here Rückſichten Schweigen geböten.“— Mein er⸗ ſtes zufälliges Zuſammentreffen mit Hoffmann ſtand bei dieſer Stelle auf einmal ſo ganz lebhaft wieder
voor meiner Seele; daß ich ſogleich die Feder er⸗
ariff, um es niederzuſchreiben.— Ich bitte um Nachſicht, denn ich bin ganz ungeübt in derglei⸗ chen; aber den Manen Hoffmann's bin ich Wahr⸗ heit ſchuldig, und ſo erzähle ich denn ungeſchminkt und ohne Scheu folgendes:— Bamberg war mir lieb in mehr als einer Hinſicht; die romantiſch ſchöne Gegend, die gutmüthigen Bewohner, und be⸗ ſonders zwei liebenswürdige Familien— des Ge⸗ neral⸗Intendanten Freiherrn von Stengel, und des Herrn Hofrath und Doctor Marcus— zogen mich,
durch ihre Güte und ungeheuchelte Kunſtliebe, mag⸗
netiſch möcht' ich ſagen, an; ſo daß ich oft Mo⸗ nate lang, nach kurzen Zwiſchenräumen von ein


