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Erzählung erwartend, die für das Taſchenbuch 1821 beſtimmt war. Die berühmte Scuderi war vor⸗ hergegangen, die ſo großen Beifall gefunden, daß H. Wilmans, von Dankgefühl erwärmt, dem Ver⸗ faſſer dafür mit einer Kiſte feinen Weines ein Ge⸗ ſchenk machte. Hoffmann war ſehr davon über⸗ raſcht, und ſchrieb:„Solch einen Glauben habe ich in Iſrael noch nicht gefunden!“ Um ſo ſicherer glaubte ich nun auf die kontrahirte Erzählung rech⸗ nen zu können, aber ſie wollte immer nicht kom⸗ men. Unter dem 15. Januar 1820 ſchrieb Hoff⸗ mann: ich ſey ja über die Erzählung, die er den 3. oder 5. December v. J. an mich abgeſchickt ha⸗
be, ſo ſtille, ob ich denn nicht recht zufrieden da⸗
mit wäre? Meine Antwort lautete: Ich habe nichts erhalten. Im März kam die Nachricht: der Stie⸗ felwichſer hätte aus reiner Faulheit mehrere Briefe untergeſchlagen; nach der noch vorliegenden Diſ⸗ poſition und den Notaten könne er aber das Ganze mit Leichtigkeit wieder herſtellen. Im Mai ſchickte er dann das erſte Drittheil der Erzählung(Datura fastuosa)„als ein Zeichen, daß er ſeiner Verpflich⸗ tung eingedenk ſey; Fortſetzung und Schluß ſollten nicht lange ausbleiben.“ Damit hatte es aber noch. immer gute Wege. Auf ein Bild von Kolbe konnte unter ſolchen Umſtänden nicht Rückſicht genommen werden. Merkwürdig bleibt mir indeß hierüber ein früherer Brief von ihm(vom 17. Februar 1819),


