Teil eines Werkes 
6. Bdchen (1831)
Entstehung
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ferte. So wie er anfangs in Honorarforderun⸗ gen ſehr billig war, ſo äußerte er auch gegen Er⸗ innerungen, die ich mir zuweilen über ſeine Dich⸗ tungen erlaubte, gar keine Empfindlichkeit; ja, er nahm es mir nicht übel, als ich ihm ſogar einmal eine Erzählung zurückſchickte, und blieb zu feruern Mittheilungen bereitwillig. Wegen ſtarker Stellen in Schilderungen entſchuldigte er ſich damit, daß die Damen, ſeit ſie fleißig Rum zum Thee zugoͤßen, wohl mehr als ſonſt vertragen könnten. In der letztern Zeit hielt es aber zuweilen ſchwer, die verſprochenen Beiträge von ihm zu erhalten. Im Juni 1819 bekam ich einen Brief von ihm, der ihn mir zu meiner großen Verwunderung in einiger Bedrängniß zeigte:Ein Nervenſieber habe ſeine Arbeiten unterbrochen; jetzt gehe er wieder friſch daran, in drei Wochen werde er die verſprochene Erzählung liefern, und das Bildchen, woran H. Kolbe ſchon zeichne, mir baldmöglichſt ſenden. Zur Nachkur müſſe er aber nach Warmbrunn und Flins⸗ berg; die Erzählung würde ſieben Bogen betragen; ich möchte mich für ihn verwenden, daß er ſobald als möglich 21 Fr.d'or bekäme. Auf meine Em⸗ pfehlung wolle er Herrn Wilmans recht gern einen Roman in Verlag geben, und dazu würde ihn vorzüglich die Gewaͤhrung ſeiner jetzigen Bitte be⸗ ſtimmen. Sogleich, mit umgehender Poſt, ſandte ich ihm die verlangten 21 Fred'or, nun ruhig die