Teil eines Werkes 
6. Bdchen (1831)
Entstehung
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63 wird, ſteigen wollte, daß Hoffmann mit Unwillen den vielfachen Mißbrauch, die unendliche Spielerei mit ſeiner Göttin anſehen mußte. Wir wüßten keinen, der eine ſo reine reelle Begeiſterung für eine Kunſt, in Worten ausgeſprochen hätte, und Kenner verſichern, daß nur von Wenigen ſo treff⸗ lich das Weſen der Muſik aufgefaßt worden.“*) Von einem ſolchen hohen Standpunkte rechtfertigt ſich um ſo mehr Hoffmann's Anſicht, da es überall eine doppelte von jeder Kunſt geben muß. Wir verwerfen übrigens keinesweges die, welche von dem„emollit mores“ ausgeht. Auch dieſe Bedeu⸗ tung hat ja hiſtoriſch die Kunſt; warum ſollte ſie denn nicht auch ausgeſprochen werden? Auch die Erheiterung gehört dahin, und die Geiſter der Menſchen ſind nicht nach einer Norm; ſo mag die Mehrzahl immer das als Erheiterung nehmen, was der geniale Sinn nur für die Begeiſterung will aufgeſpart wiſſen. Aber im vorliegenden Falle iſt Hoffmanns Unwillen, welcher ihn gegen die Muſikkünſteleien zu allem Spotte reizte, mehr als gerechtfertigt. Nicht allein die Muſik, ſondern auch der Sinn für alle Poeſie wurde und wird durch den Mißbrauch mit jener ertödtet. Wo ſonſt ein poetiſches Gemüth auflebte, und ſich der ſchönen Welt und derer, welche ihre Schoͤnheit und Har⸗

*) Siehe den folgenden Aufſatz. A. d. H.