35 zu öffenklichen Orten zu gelangen, wo er Menſchen antraf. Auch unterweges fand ſich nicht leicht ein Weinhaus, ein Conditorladen, wo er nicht einge⸗ ſprochen, um zu ſehen, ob, und welche, Menſchen da ſeyen. Man leſe das in den Wochen ſeiner To⸗ desnoth dictirte Eckfenſter, um ſich zu überzeugen, welche Zerſtreuung es ihm gewährte, noch mit halb⸗ gebrochenen Augen, auf das Gewühl eines Men⸗ ſchenerfüllten Marktes zu ſchauen.
Bei ſeiner Entfernung von der Natur, war es um ſo rührender, wie, kurz vor ſeinem Ende, die Sehnſucht nach dem Grünen in ihm erwachte.„Gott, es ſoll Sommer ſeyn,“ jammerte er,„und ich habe noch keinen grünen Baum geſehen.“ Und als er zum erſten Mal hinauskam in's Freie, entſtuͤrzten ihm die hellen Thränen, und er wurde ohnmächtig
von der Gewalt des Eindrucks. Nach ſeiner Heim⸗
kehr faßte er den Plan zu der mitgetheilten klei⸗ nen Erzählung: die Geneſung, die er ſogleich dictirte. 3 4
Eigentliche Liebhabereien hatte Hoffmann nicht. Der Beſitz eines hübſchen Ameublements, im weite⸗ ſten Sinne des Worts, möchte allein dafür gelten können. Für die, auf dem Krankenbette intendirte, Einrichtung ſeines neuen Quartiers, hatte er aller⸗ lei Pläne gemacht. Unter andern wollte er eine
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