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oft den trockenſten Büchern, in denen er Data fand, die er auf ſeine Weiſe in ſich verarbeitete,— ſich damit imprägnirte,— wie er es gern nannte, eben nichts leſen mochte, weil nichts ſo leicht die Ex⸗ treme berührte, bei denen er ſich allein behaglich fand.
Wie im Intellectuellen, das immer bei Hoffmann r
vorherrſchte, ſo auch im Phyſiſchen. Im Eſſen war
er ſehr mäßig, weil ſich dieſem Genuß keine gei⸗ ſtige Seite abgewinnen läßt; nur das Feinſte reizte
ihn, und oft mehr der Idee willen, daß es das Leckerſte ſey, als um des Wohlgeſchmacks. Aber auch im Trinken ſuchte er Anfangs, ehe es ihm Ge⸗ wohnheit und Bedürfniß geworden, nur Steige⸗ rung des Vermögens, wie ihm denn wirklich die
Rede zu allen Zeiten am beſten floß, wenn er durch
Wein aufgeregt war. Ein ſchmutziger Säufer iſt er nie geweſen, was auch die Verläumdung darüber verbreitet haben mag.
Von der freien Natur war Hoffmann nie ein be⸗
ſonderer Freund. Der Menſch, Mittheilung mit, Beobachtungen über, das bloße Sehen von Men⸗ ſchen, galt ihm mehr, als Alles. Ging er im Som⸗ mer ſpazieren, was, bei ſchönem Wetter, täglich, gegen Abend, geſchah, ſo war es immer nur, um


