Teil eines Werkes 
6. Bdchen (1831)
Entstehung
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28 ſich perſonifizirt daͤchte, gegen ſeine Leſer;) hier⸗ auf folgte die, ihm zu amüſiren, was nur durch ſchlagenden, nicht viel Raum einnehmenden, Witz, oder eine Fülle gut, und vor allen Dingen kurz und ſchnell, vorgetragener Anekdoten, u. dergl., geſchehen konnte; endlich der Beſitz irgend einer Eigenſchaft, die ihm imponirte, z. B. eines aus⸗ gezeichneten Muthes, oder der moraliſchen Kraft, den Lockungen mit Bewußtſeyn, Widerſtand zu leiſten, die ihn unwiderſtehlich mit ſich fortrißen. Wer ihn nicht auf irgend eine dieſer Arten anzog, der war ihm gleichgültig; und durfte nur eine Blöße geben, um Gegenſtand ſeines ſcharfen Spotts oder Tadels zu werden, mit welchem er nur ſeine wenigen, wahren, Freunde verſchonte.

Im geſelligen Zirkel bei ſich war Hoffmann am

Liebenswürdigſten. Die Heiligkeit des Gaſtrechts

ließ ihn mauches geduldig ertragen, was ihm in der innerſten Natur zuwider war, und, genügte ihm der Geiſt nicht, der ſich in ſeiner Geſellſchaft entwickelte, ſo ſuchte er ſich durch die Sorge für die leibliche Nahrung derſelben zu zerſtreuen, er nahm ſeiner Frau das Geſchäft ab, den Salat, Cardinal oder Punſch zu machen, was er übri⸗ gens Alles meiſterhaft verſtand; mit andern Worten, wollten ihm ſeine Gäſte nicht recht ſchmecken, ſo freute er ſich wenigſtens daran, wenn es Ihnen recht ſchmeckte. Dagegen war er, wie