Teil eines Werkes 
6. Bdchen (1831)
Entstehung
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Menſchen äußerte er, durch die Wahl ſeines Um⸗ gangs, wenig Sinn. Geſinnung galt ihm in

iſt, giebt aber dem Manne, dem Weiblichkeit im Weive uͤber Alles geht, in der Regel den Abſcheu vor der Zunft der Schreiberinnen; nicht etwa Neid oder Monopolgeiſt, wie Thoͤ⸗ rinnen hie und dort wohl gemeint haben.Wenn du beteſt, ſo geh' in dein Kaͤmmerlein, ſchließ' die Thuͤr zu, und bete zu deinem Vater im Verborgenen, hat unſer Heiland geſagt; es

ſoll gewiß mit dem Tiefſten, was die Menſchen⸗

bruſt bewegt, ſeyn, wie mit dem Gebet. Frauen die ewig gedruckt lieben und weinen, gleichen aber denen,die da gerne ſtehen und beten an den Ecken und auf den Gaſſen, auf daß ſie von den Leuten geſehen werden. Auch ſie haben ihren Lohn dahin; ſie werden citirt und kritiſirt, und wenn's hoch kommt, panegyriſirt, wie die Maͤnner; man laͤßt ihrer techniſchen Fertigkeit in Dichten, (in welcher ja jeder Schulknabe es jetzt zu ei⸗ nem gewiſſen Grade gebracht haben muß,) Ge⸗ rechtigkeit widerfahren, u. dergl.; aber lieb haben oder gar heimfuͤhren, wird ſie kein maͤnnlicher Mann; Vorzuͤge, deren ſie, wie pro⸗ ſaiſch man ſie auch die Ehe oft ſchelten hoͤrt, ſich doch auch gar nicht gern begeben zu moͤgen ſcheinen. Siehe eilf Zwoͤlftel aller Frauen⸗Romane jeglicher Meſſe, in denen das Grundthema ein, mit Recht verfehlt genanntes, Leben iſt.

Eine ruͤhrende Geſchichte wird deutlicher ma⸗ chen, was der Herausgeber meint. Vor eini⸗ gen Jahren ſtarb eine ſeiner geachteteſten Freun⸗