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lerinnen jeder Art, ohne ihr en gewöhnlichen Tik, waren ihm augenehmer. Für ſittliche Würde des 8
weiblichen Berufs(worunter nicht der Koch⸗ heerd verſtanden wird,) verlaſſen, um ſich dffent⸗ lich vor der Welt, mit ihren Gedanken, Em⸗ pfindungen, Staͤrken und Schwaͤchen, zu pro⸗ duciren. In dieſer Oeffentlichkeit liegt das Uebel. Waͤre es nicht grauſam und unge⸗ recht, von einem Weibe, dem der Himmels⸗ funke der Dichtkunſt geſchenkt iſt, zu fordern, ſie ſolle ihn erſticken, und ſich und andere nicht an ihrem Feuer waͤrmen? Aber,— daß eine heu⸗ tige Dichterin kein noch ſo heiliges Gefuͤhl in ihrem Buſen hegen darf, ohne es Morgenblatt und Abendzeitung bruͤhwaren anzuvertrauen, daß Klagen um ihre verlornen Lieben, wie um ihre verkannte Treue, in allen Kaffeehaͤuſern auf den Tiſchen umher liegen, und von den Gaͤ⸗ ſten zu den Cigarren eingenommen werden muͤſ⸗ ſen; daß manche eher keine Nuhe finden, als bis ſelbſt Alles das, was ſich ein wirkliches Weib kaum recht zu geſtehen wagt, ſchwarz auf weiß vor ihr daliegt, um an irgend eine Re⸗ daction zum Druck abgeſandt zu werden;— ſolches Treiben haͤtten die Frauen unſrer Zeit billig den Maͤnnern, die es freilich auch nicht beſſer machen, von denen man indeſſen auch weni⸗ ger Zartheit zu fordern berechtigt iſt⸗ uͤberlaſſen ſollen. Das, und dann die beliebte Univerſali⸗ taͤt in dem Streben literariſchen Frauen, die ſelboſt den Caſanova in den Kreis ihres Urtheils ziehen zu muͤſſen meinen,— weil es ein Buch C


