ſein Couvert aufzunehmen, und damit in die weite Welt zu fliehen, bis er an einem entfernten Ende ſich unbemerkt irgendwo einbürgern konnte.*) Künſt⸗
*) Wie koͤnnte die Unmilde, mit welcher Hoff⸗
mann hier, wie uͤberall, ſein Misfallen aͤußerte, wohl gerechtfertiget werden wollen? In der Sache ſelbſt aber;— wer moͤchte ihm Unrecht geben? Schon finden die beſten Buͤcher keine Leſer mehr⸗ weil faſt alle Leſer unter die Schreiber gegangen ſind, und, wenn, bis vor wenigen Jahrzehnden, die Empfaͤnglichkeit fuͤr das, was andere gedacht und empfunden, wenigſtens noch bei Leſerinnen anzutreffen war, ſo mindert ſich deren Zahl auch von Tage zu Tage, weil die der Schrei⸗ berinnen waͤchſt, wie der Sand am Meere. Daß hierdurch die Autoren offenbar beeintraͤchti⸗ get werden, die ſonſt ihre ſchoͤnſten Kraͤnze von den Frauen erwarteten, und daß die Fluth mit⸗ telmaͤßiger Buͤcher, auch durch die Schindelſchen Schaaren immermehr angeſchwellt, am Ende die Literatur zu verſchlingen drohen wird, iſt noch der geringſte Nachtheil gegen den, daß der ſchoͤnſte Schmuck des Weibes, die Weiblichkeit, bei dem geruͤgten Unweſen, mehr und mehr in die Bruͤche geht. Es ſoll hiermit gerade nicht uͤber die Nezenſentinnen, Kunſt⸗Correſponden⸗ tinnen, Criminal⸗Richterinnen, oder Verthei⸗ digerinnen, Myſtikerinnen u. ſ. w. insbeſon⸗ dere, der Stab gebrochen werden;(eben ſo we⸗ nig aber auch iſt es auf ihre Apologie abge⸗ ſehen,) ſondern es ſind alle Schriftſtelerinnen, als ſolche, gemeint, die den ſtillen Hain ihres


