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ſolchen Naturſpiel in Geſchaͤften viel zu thun hatte, und dem das Unergruͤndliche des wunderlichen Baues ein Anſtoß war.„Einen Buckel,“ ſagte er, „einen Buckel hat der Menſch; aber wo ihm der Buckel ſitzt, das weiß der Teufel!“—
Der Vetter. Die Natur hatte im Sinn, aus meinem kleinen Kohlenbrenner eine rieſen⸗ hafte Figur von etwa ſieben Fuß zu bilden, denn dieſes zeigen die koloſſalen Haͤnde und Fuͤße, bei⸗ nahe die groͤßten, die ich in meinem Leben geſe⸗ hen. Dieſer kleine Kerl, mit einem großkragigen Maͤntelchen bekleidet, eine wunderliche Peltz muͤtze auf dem Haupte, iſt in ſteter raſtloſer Unruhe; mit einer unangenehmen Beweglichkeit huͤpft und trippelt er hin und her, iſt bald hier, bald dort, und muͤht ſich, den Liebenswuͤrdigen, den Schar⸗ manten, den primo amoroso des Markts zu ſpie⸗ len. Kein Frauenzimmer, gehoͤrt es nicht gerade⸗ hin zum vornehmern Stande, laͤßt er voruͤber⸗ gehen, ohne ihm nachzutrippeln, und mit ganz unnachahmlichen Stellungen, Geberden und Gri⸗ maſſen, Suͤßigkeiten auszuſtoßen, die nun freilich im Geſchmack der Kohlenbrenner ſeyn moͤgen. Zu⸗ weilen treibt er die Galanterie ſo weit, daß er im Geſpraͤch den Arm ſanft um die Huͤften des Maͤdchens ſchlingt, und, die Muͤtze in der Hand, der Schoͤnheit huldigt, oder ihr ſeine Ritterdienſte anbietet. Merkwuͤrdig genug, daß die Maͤdeheu⸗
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