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lehnt, beide abgeduͤrrte Knochenhaͤnde auf einen
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Stab geſtuͤtzt, den er einen Schritt vorgeſchoben, damit das unvernunftige Volk ihm nicht uͤber die Fuͤße laufe, das leichenblaſſe Antlitz emporgehoben, das Landwehrmuͤtzchen in die Augen gedruͤckt, ſteht er regungslos vom fruͤhen Morgen bis zum Schluß des Markts an derſelben Stelle.— Ich. Er bettelt, und doch iſt fuͤr die erblinde⸗ ten Krieger ſo gut geſorgt. Der Vetter. Du biſt in gar großem Irrthum, lieber Vetter. Dieſer arme Menſch macht den Knecht eines Weibes, welches Gemuͤſe feil haͤlt, und die zu der niedrigeren Klaſſe dieſer Verkaͤufe⸗ rinnen gehoͤrt, da die vornehmere das Gemuͤſe in, auf Wagen gepackten, Koͤrben herbeifahren laͤßt. Dieſer Blinde kommt naͤmlich jeden Morgen mit vollen Gemuͤſekoͤrben bepackt, wie ein Laſtthier, ſo daß ihn die Buͤrde beinahe zu Boden druͤckt, und er ſich nur mit Muͤhe im wankenden Schritt mit⸗ telſt des Stabes aufrecht erhaͤlt, herbei. Eine
große, robuſte Frau, in deren Dienſten er ſteht,
oder die ihn vielleicht nur eben zum Hinſchaffen des Gemuͤſes auf den Markt gebraucht, gibt ſich, wenn nun ſeine Kraͤfte beinahe ganz erſchoͤpft ſind, kaum die Muͤhe, ihn beim Arm zu ergreifen, und weiter an Ort und Stelle, nämlich eben an den Platz, den er jetzt einnimmt, hin zu helfen. Hier nimmt ſie ihm die Koͤrbe vom Ruͤcken, die ſie


