Teil eines Werkes 
5. Bdchen (1831)
Entstehung
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78 Muͤhe den Handſchuh von der rechten Hand hilf Himmel! eine blutrothe, noch dazu ziemlich mannhaft gebaute Fauſt kommt zum Vorſchein. Doch ohne lange zu ſuchen und zu waͤhlen, druͤckt ſie dem Blinden raſch ein Stück Geld in die Hand, laͤuft raſch bis in die Mitte der Charlottenſtraße, und ſetzt ſich dann in einen majeſtaͤtiſchen Prome⸗ nadenſchritt, mit dem ſie, ohne ſich weiter um ihre zerlumpte Begleiterin zu kuͤmmern, die Char⸗ lottenſtraße hinauf nach den Linden wandelt.

Der Vetter. Das Weib hat, um ſich aus⸗ zuruhen, den Korb an die Erde geſetzt, und du kannſt mit einem Blick den ganzen Einkauf der eleganten Dame uͤberſehen.

Ich. Der iſt in der That wunderlich genug. Ein Kohlkopf viele Kartoffeln einige Aepfel ein kleines Brot einige Heringe in Papier gewickelt ein Schafkaͤſe, nicht von der appetit⸗ lichſten Farbe eine Hammelleber ein kleiner Roſenſtock ein Paar Pantoffeln ein Stiefel⸗ knecht. Was in aller Welt 1

Der Vetter. Stilb, ſtill, Vetter, genug von der Roſenrothen! Betrachte aufmerkſam jenen Blinden, dem das leichtſinnige Kind der Verderb⸗ niß Almoſen ſpendete. Gibt es ein ruͤhrenderes Bild unverdienten menſchlichen Elends, und from⸗ mer in Gott und Schickſal ergebener Reſignation? Mit dem Ruͤcken an die Mauer des Theaters ge⸗