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ſchen gleiten laͤßt.— Nun iſt er fertig mit ſei⸗ nem Einkauf; er geht die Charlottenſtraße herauf, mit ſolchem ganz ſeltſamen Anſtand und Weſen, daß er aus irgend einem fremden Lande hinabge⸗ ſchneit zu ſeyn ſcheint.
Der Vetter. Genug habe ich mir ſchon uͤber dieſe exotiſche Figur den Kopf zerbrochen.— Was denkſt du, Vetter, zu meiner Hypotheſe? Dieſer Menſch iſt ein alter Zeichenmeiſter, der in mittel⸗ maͤßigen Schulanſtalten ſein Weſen getrieben hat, und vielleicht noch treibt. Durch allerlei indu⸗ ſtrioͤfe Unternehmungen hat er viel Geld erwor⸗ ben; er iſt geizig, mißtrauiſch, Cyniker bis zum Ekelhaften, Hageſtolz,— nur einem Gott opfert er— dem Bauche;— ſeine ganze Luſt iſt, gut zu eſſen, verſteht ſich allein auf ſeinem Zimmer; — er iſt durchaus ohne alle Bedienung, er beſorgt alles ſelbſt— an Markttagen holt er, wie du ge⸗ ſehen haſt, ſeine Lebensbeduͤrfniſſe fuͤr die halbe Woche, und bereitet in einer kleinen Kuͤche, die dicht bei ſeinem armſeligen Stuͤbchen belegen, ſelbſt ſeine Speiſen, die er dann, da der Koch es ſtets dem Gaumen des Herrn zu Dank macht, mit gie⸗ rigem, ja vielleicht thieriſchen Appetit verzehrt. Wie geſchickt und zweckmaͤßig er einen alten Mahl⸗ kaſten zum Marktkorbe aptirt hat, auch das hat du bemerkt, lieber Vetter.
Ich. Weg von dem widrigen Menſchen.


