Teil eines Werkes 
5. Bdchen (1831)
Entstehung
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75 der Mann er windet ſich hinan an die Herings⸗ tonne er zieht ein Schubfach des Kaſtens her⸗ vor, legt einige erhandelte Salzmänner hinein, und ſchiebt das Fach wieder zu ein drittes Schub⸗ fach iſt, wie ich ſehe, zu Peterſtlie und anderm Wurzelwerk beſtimmt. Nun durchſchneidet er mit langen, gravitaͤtiſchen Schritten den Markt in verſchiedenen Richtungen, bis ihn der reiche, auf einem Tiſch ausgebreitete Vorrath von gerupf⸗ tem Gefluͤgel feſthaͤlt. So wie uͤberall, macht er auch hier, ehe er zu feilſchen beginnt, einige tiefe Verbeugungen er ſpricht viel und lange mit der Frau, die ihn mit beſonders freundlicher Miene anhoͤrt er ſetzt den Kaſten behutſam auf den Boden nieder, und ergreift zwei Enten, die er ganz bequem in die weite Rocktaſche ſchiebt. Himmel! es folgt noch eine Gans den Puter ſchaut er blos an mit liebaͤugelnden Blicken er kann doch nicht unterlaſſen, ihn wenigſtens mit dem Zeige⸗ und Mittelfinger liebkoſend zu beruͤh⸗ ren; ſchnell hebt er ſeinen Kaſten auf, verbeugt ſich gegen das Weib ungemein verbindlich, und ſchreitet, ſich mit Gewalt losreißend von dem ver⸗ fuͤhreriſchen Gegenſtand ſeiner Begierde, von dan⸗ nen er ſteuert geradezu los auf die Fleiſcher⸗ buden iſt der Menſch ein Koch, der fuͤr ein Gaſtmahl zu ſorgen hat? er erhandelt eine

Kalbskeule, die er noch in eine ſeiner Rieſenta⸗ Hoffmann's erzaͤhl. Schriften. XV. BB. 5 a