65 er da; den Blick unverwandt nach dem Markt gerichtet, und ſcheint Collegium und alles um ſich her zu vergeſſen.—.
Der Better. So iſt es, lieber Better. Sein ganzer Sinn iſt auf unſere kleine Comödiantin ge⸗ richtet. Der Zeitpunkt iſt gekommen; er naht ſich der großen Obſtbude, in der die ſchönſte Waare appetitlich aufgethürmt iſt, und ſcheint nach Früch⸗ ten zu fragen, die eben nicht zur Hand ſind. Es iſt ganz unmöglich, daß ein guter Mittagstiſch ohne Deſert von Obſt beſtehen kann; unſere kleine Co⸗ mödiantin muß daher ihre Einkäufe für den Tiſch des Hauſes an der Obſtbude beſchließen. Ein run⸗ der rothbäckiger Apfel entſchlüpft ſchalkhaft den kleinen Fingern— der Gelbe bückt ſich darnach, hebt ihn auf— ein leichter anmuthiger Knix der kleinen Theaterfee— das Gefpräch iſt im Gange — wechſelſeitiger Rath und Beiſtand bei einer ſatt⸗ ſam ſchwierigen Apfelſinen⸗Wahl vollendet die ge⸗ wiß bereits früher angeknüpfte Bekanntſchaft, in⸗ dem ſich zugleich das anmuthige Rendezvous geſtal⸗ tet, welches gewiß auf mannigfache Weiſe wieder⸗ holt und variirt wird.—
Ich. Mag der Muſenſohn liebeln und Apfel⸗ ſinen wählen, ſo viel er will; mich intereſſirt das nicht, und zwar um ſo weniger, da mir dort an der Ecke der Hauptfronte des Theaters, wo die Blumenverkäuferinnen ihre Waare feil bieten, das
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