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ren,— die Eine genießt ein Schaͤlchen Kaffee; die Andere ſcheint, ganz hingeriſſen von dem Stoff der Unterhaltung, das Schnaͤpschen zu vergeſſen⸗ das ſie eben hinabgleiten laſſen wollte; in der That ein Paar auffallende Phyſiognomien! wel⸗ ches daͤmoniſche Laͤcheln,— welche Geſtikulation mit den duͤrren Knochenarmen!—
Der Vetter. Dieſe beiden Weiber ſitzen be⸗ ſtaͤndig zuſammen, und unerachtet die Verſchieden⸗ heit ihres Handels keine Colliſſion, und alſo kei⸗ nen eigentlichen Brodneid zulaͤßt, ſo haben ſie ſich doch bis heute ſtets mit feindſeligen Blicken angeſchielt, und ſich, darf ich meiner geuͤbten Phyſiognomik trauen, diverſe hoͤhniſche Redensar⸗ ten zugeworfen. O! ſieh', ſieh' Vetter! immer mehr werden ſie ein Herz und eine Seele. Die Tuchverkaͤuferin theilt der Strumpfhaͤndlerin ein Schaͤlchen Kaffee mit. Was hat das zu bedeuten? Ich weiß es! Vor wenigen Minuten trat ein junges Maͤdchen von hoͤchſtens ſechszehn Jahren, huͤbſch wie der Tag, deren ganzem Aeußern, de⸗ ren ganzem Betragen man Sitte und verſchaͤmte Duͤrftigkeit anſah, angelockt von der Vexierware, an den Korb. Ihr Sinn war auf ein weißes Tuch mit bunter Borte gerichtet, deſſen ſie viel⸗ leicht eben ſehr bedurfte. Sie feilſchte darum, die Alte wandte alle Kuͤnſte merkantiliſcher Schlauheit an, indem ſie das Tuch ausbreitete, und die grel⸗


