Teil eines Werkes 
5. Bdchen (1831)
Entstehung
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Ich. Ich habe ſie gefaßt, Sie hat ein grell citronenfarbiges Tuch, nach franzöſiſcher Art, Tur⸗ banähnlich um den Kopf gewunden, und ihr Ge⸗ ſicht, ſo wie ihr ganzes Weſen, zeigt deutlich die Franzöſin. Wahrſcheinlich eine Reſtantin aus dem letzten Kriege, die ihr Schäfchen hier in's Trockne gebracht.

Der Vetter. Nicht übel gerathen. Ich wette, der Mann verdankt irgend einem Zweige franzöſi⸗ ſcher Induſtrie ein hübſches Auskommen, ſo daß ſeine Frau ihren Marktkorb mit ganz guten Din⸗ gen reichlich füllen kann. Jetzt ſtürzt ſie ſich in's Gewühl. Verſuche, Vetter, ob du ihren Lauf in den verſchiedenſten Krümmungen verfolgen kannſt, ohne ſie aus dem Auge zu verlieren; das gelbe Tuch leuchtet dir vor. 3

Ich. Ei, wie der brennende gelbe Punkt die Maſſe durchſchneidet. Jetzt iſt ſie ſchon der Kirche nah jetzt feilſcht ſie um etwas bei den Buden jetzt iſt ſie fort o wehl ich habe ſie verloren nein, dort am Ende duckt ſie wieder auf dort bei dem Geflügel ſie ergreift eine gerupfte Gans ſie betaſtet ſie mit kenneriſchen Fingern.

Der Better. Gut, Vetter, das Fixiren des Blicks erzeugt das deutliche Schauen. Doch, ſtatt dich auf langweilige Weiſe in einer Kunſt unter⸗ richten zu wollen, die kaum zu erlernen, laß mich lieber dich auf allerle, Ergötzriches auſmerkſam ma⸗