Teil eines Werkes 
5. Bdchen (1831)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

zeigt es dem Angeſchuldigten, der nimmt es ihr aber weg, ſprechend: was ſuchſt du hervor; du weißt ja, die Frau iſt ſo empfindlich, und befiehlt ihr, die Schuͤrze, woran, bei'm Abwi⸗ ſchen der Hände, etwas Grünes kleben geblieben, abzunehmen und auszuſpülen. Als dies nicht gehen will, legt ſie die Schürze in den Gang, und findet ſie nicht wieder. Der Angeſchuldigte verbirgt nun allen, noch im Kram befindlichen Grünſpan im Stalle. Als die W... den Grünſpan im Stall aufgefun⸗ den und dem P... übergeben hat, droht ihr der Angeſchuldigte: du Schinderkröte, was haſt du geredet, wenn du es noch einmal thuſt, ſo breche ich dir die Knochen im Leibe morſch entzwei. Ueberhaupt iſt er jetzt unruhig, auf alles auf⸗ merkſam; er will es nicht leiden, daß die Dienſt⸗ boten unter einander ſprechen; er geht im Zimmer umher, ſeufzt, ſtützt den Kopf in die Hand; er er⸗ greift endlich Abends eine Flinte, und geht damit fort, geſtändlich, um ſich zu erſchießen, kehrt aber wieder zurück. Als nach 10 Uhr der Stadtwacht⸗ meiſter kommt, um ihn zu bewachen, ruft er:was habt ihr mit mir vor, was will der Mann da? ich weiß ja von nichts! Den Tag darauf läßt er den P... rufen; er geſteht ſein Unrecht gegen ſeine Frau ein, er bittet, ihm Rettungsmittel an die A c