24 das ihn von dem, bis zum Wahnſinn geliebten Ge⸗ genſtande, zurückzog.— Sehr eingreifend iſt endlich 3) das Benehmen des Angeſchuldigten vorher und nachher, als ſeine Frau den vergifteten Kaffee ge⸗ noſſen hatte, welches durch die eidliche Ausſage der darüber vernommenen Zeugen ausgemittelt iſt. Als P.. hineintrat, ſaß der Angeſchuldigte am Fen⸗ ſter, den Kopf in die Hand geſtützt, in nachdenken⸗
der Stellung, mithin wie jemand, deſſen Inneres
irgend ein Gedanke von Wichtigkeit erfüllt. Als die Frau über den Geſchmack des Kaffees und über Uebelkeiten klagte, ſprang er ſchnell auf, nahm ihr die Taſſe mit den Worten aus der Hand: „Liebes Kind, was haſt Du vor? im Kaffee iſt nichts.“ oder, wie der P... ſpäter ſagt: „Liebes Kind, wo wird Gift in dem Kaffee ſeyn!— es iſt Tabacksaſche, die, durch das Ausklopfen meiner Pfeife, in die Taſſe gefal⸗ len iſt,“ rührte den, in der Untertaſſe noch befindlichen Kaffee um. und goß ihn in den Spucknapf aus. Ein Tüt⸗ chen mit Grünſpan wirft er gleich darauf in die Waſſertonne. Dann iſt er ganz heiter, und ſpielt mit aller Beurtheilungskraft und Beſonnenheit eine Parthie Billard. Den andern Tag findet die W.. in der Waſſerkonne ein Tütchen mit Grünſpan, und
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