Teil eines Werkes 
5. Bdchen (1831)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

26 Hand zu geben, er liebkost ſeiner Frau, er verſichert bitterlich weinend, Treue und Aenderung ſeines Be⸗ tragens. Insbeſondere beſchwört er den P.., ihm die Taſſe zurückgeben, damit er ſie von dem darin befindlichen Gift ſäubern, und ſie dem P.. gerei⸗ nigt wieder zuſtellen koͤnne. Er ſagte: erbarmet euch, und macht mich nicht unglück⸗ lich; ich kann es nicht läugnen, es gethan zu haben, es iſt nun einmal nicht zu ändern. Gebt mir die Taſſe heraus, daß ich ſie reinigen kann ihr könnt ja hernach ſagen, daß ihr euch ge⸗ irrt habt... P..., an des Angeſchuldigten Verhältniß mit der N., denkend, ſagte: ſeht da, wohin Euch der Umgang mit einem ſolchen Weibe, wie die N... iſt, geführt hat, und er entgegnete darauf: ja, jetzt ſehe ich es ein! es iſt aber nicht mehr Zeit, dieſe Sache zu redreſſiren. Ja, das Weib iſt Schuld an Allem. Wenn ich nur diesmal gerettet werden könnte, würde ich gewiß nicht mehr mit ihr verkehren. Sowohl dem P.., als ſeiner Frau geſtand er die, gegen dieſe wenigſtens geläugnete That ein, als ſie zur Kenntniß der Obrigkeit gekommen war.

Merkwürdig iſt auch der Brief, den er am 17teu

December, um 8 Uhr dem Stadtrichter P... zu⸗ ſchickte, und in welchem es heißt: