Teil eines Werkes 
5. Bdchen (1831)
Entstehung
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20 dem Magiſtrat übergab, von dem es, gleich der Taſſe, dem Stadtgericht, von dieſem dem Eriminalgericht in M.. und dann den Sachverſtändigen, zur che⸗ miſchen Prüfung des Inhaltes, zugeſendet wurde, der ſich ganz unbezweifelt als Grünſpan darthat. Der Angeſchuldigte geſteht ausdrücklich ein, daß in einem untern Schubladen im Kram, noch aus der Zeit, als er die Handlung beſeſſen hatte, ungefähr zwei Loth Grünſpan lagen, die er dem P... bei der Uebernahme der Handlung nicht mit übergab, oder verkaufte, weil es, nach ſeinem Ausdruck, eine Klei⸗ nigkeit war. Rückſichts des von der W.. aufgefun⸗ denen, in drei Päckchen befindlichen Grünſpans, wo⸗ von eins, das augenſcheinlich im Waſſer gelegen hatte, mit der Handſchrift des Angeſchuldigten beſchrieben war, ſagt der Angeſchuldigte: dasjenige Papier mit meiner Handſchrift, iſt mit dem Grünſpan gleich am 12ten December nämlich an demſelben Tage des Vorfalls beim Kaffeetrinken, und gleich nach dieſem, von mir in die Waſſertonne auf dem Hofe geworfen worden. Ich weiß mich jedoch nicht mehr zu beſinnen, woſelbſt ich jenes oben erwähnte Pa⸗ pier mit Grünſpan damals, als ich es in die Tonne warf, gehabt, namentlich nicht, ob ich ſolches in meiner Taſche gehabt habe. Als nun aber am darauf folgenden Tage durch die Magd jenes Papier mit Grünſpan in der Waſſertonne