Teil eines Werkes 
5. Bdchen (1831)
Entstehung
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und vorzüglich in dem Augenblick, als er ſich al⸗ lein im Zimmer befand, geſchah,(und ſogar eigene Handlungen) wahrzunehmen, nicht im Stande gewe⸗ ſen ſeyn ſollte, und warum er die ihm angeſchul⸗ digte That, nehmlich daß er es war, der den Grün⸗ ſpan in die Untertaſſe, die ſeine Frau für ſich einge⸗ ſchenkt hatte, ſchüttete, falls er ſich unſchuldig, oder vielmehr frei von jedem böſen Vorſatz wider ſeine Frau fühlt, nicht geradezu abzuläugnen vermag. Schon deshalb würde der Angeſchuldigte beinahe für über⸗ führt zu achten ſeyn; es ſind aber noch durch die Unterſuchung Umſtände ausgemittelt, die in ihrem Zuſammenhange mit der, dem Angeſchuldigten zur Laſt gelegten That, auf das Ueberzeugendſte wider ihn ſprechen..

1) Bis zur völligen Gewißheit iſt dargethan, daß der Angeſchuldigte wirklich Grünſpan beſaß. Den andern Tag nach dem Vorfall ſah die W... als ſie den Deckel der im Hofe eingegrabenen Tonne abhob, um das Waſſer auszuſchöpfen, ein Tütchen oben aufſchwimmen, welches ſie mit dem eiſernen Haken der Peede herauslangte, und deſſen Inhalt ſie für Kraftmehl hielt. Der Angeſchuldigte, dem ſie es zeigte, nahm es ihr weg, und ging damit in den Stall. Auf Veranlaſſung des P..., ſuchte die W.. im Stalle nach, fand zuerſt ein keines Tüt⸗ chen, dann das Papier, welches ſie aus dem Waſſer gelangt hatte, und brachte beides dem P.. der es