Teil eines Werkes 
3. Theil (1850)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

400

keine Spur von einer tiefen Weltvernichtungsidee, die jedem ariſtophaniſchen Luſtſpiele zum Grunde liegt, und die darin, wie ein phantaſtiſch iro⸗ niſcher Zauberbaum, emporſchießt mit blühendem Gedankenſchmuck, ſingenden Nachtigallneſtern und kletternden Affen. Eine ſolche Idee mit dem Todesjubel und dem Zerſtörungsfeuerwerk, das dazu gehört, durften wir freylich von dem armen Grafen nicht erwarten. Der Mittelpunkt, die erſte und letzte Idee, Grund und Zweck ſeines ſogenannten Luſtſpiels, beſteht, wie bey der ver⸗ hängnißvollen Gabel, wieder in geringfügig litterariſchen Händeln, der arme Graf konnte nur einige Aeußerlichkeiten des Ariſtophanes nach⸗ ahmen, nemlich die feinen Verſe und die groben Worte. Ich ſage grobe Worte, weil ich keinen gröbern Ausdruck brauchen will. Wie ein kei⸗ fendes Weib, gießt er ganze Blumen⸗Thpfe von Schimpfreden auf die Häupter der deutſchen Dichter. Ich will dem Grafen herzlich gern