Teil eines Werkes 
3. Theil (1850)
Entstehung
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ſeinen Groll verzeihen, aber er hätte doch einige Rückſichten beobachten müſſen. Er hätte wenig⸗ ſtens das Geſchlecht in uns ehren ſollen, da wir keine Weiber ſind, ſondern Männer, und folglich zu einem Geſchlechte gehören, das nach ſeiner Meynung das ſchöne Geſchlecht iſt, und das er ſo ſehr liebt. Es bleibt dieſes immer ein Mangel an Delicateſſe, mancher Jüngling wird deshalb an ſeiner Huldigung zweifeln, da jeder fühlt, daß der Wahrhaftliebende auch das ganze Geſchlecht verehrt. Der Sänger Frauenlob war gewiß nie grob gegen irgend ein Weib, und ein Platen ſollte daher mehr Achtung zeigen gegen Männer. Aber der Undelicate! ohne Scheu erzählt er dem Publikum: Wir Dichter in Nord⸗ deutſchland hatten alle dieKrätze, wofür wir 2. leider eine Salbe brauchten, die als mephitiſch

er vor vielen ſchätze. Der Reim iſt gut. Am

unzarteſten iſt er gegen Immermann. Schon

im Anfang ſeines Gedichts, läßt er dieſen hinter III. 26