Teil eines Werkes 
1. Band (1850)
Entstehung
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ein hölliſcher Geiſt, der ſein Geſicht verändern und wie ein Engel ausſehen kann.

In der That, Marie hatte ihn nie ſo hen, niemals hatte er ſo gelächelt, niemals war in ſeinen Mienen eine ſor anbetende und doch ehrfurchtsvolle Zärtlichkeit zu leſen geweſen. Wir ſagten ſchon, daß in ihm ein Engel und ein Dämon ſich vereint, und daß dieſe urſprünglich edle, göttliche Natur nur von dem Teufel in ihm beſiegt worden. Aber es gab doch Stunden, wo die Eumeniden ſchliefen und ſeine Seele befähigten, ſich leicht und frei zu höherer Begeiſterung, zu edlem Schauen aufzuſchwingen.

Marien gegenüber war er immer nur der Dä⸗ mon geweſen; bei dieſem reinen, zarten Mädchen aber ſänftigte ſich ſeine Natur und alles Andere vergeſſend außer ihr, fühlte er ſich wie in einer rei⸗ nen, ſeligen Sphäre.

Was ſprach er? Wie ſehr ſich auch Marie anſtrengen mochte, kein Laut drang zu ihr her; ſie konnte nur ſehen, was auf den Geſichtern zu leſen war, und als ſie jetzt das junge Mädchen anſah, murmelte ſie: Armes Kind, ſie liebt ihn, ſie wird alſo auch leiden müſſen. Aber nicht ſo, nein, nicht

ſo, als ich gelitten habe! Und ſie ſtarrte empor zu dem Himmel und zu

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