Teil eines Werkes 
1. Band (1850)
Entstehung
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fallen, und eines Tages zeigte er bei einem ſeiner glänzenden und luxuriöſen Diners ſeinen ſtaunenden Gäſten ein Stück kaliforniſchen Goldes, das er ſelbſt ſich dort auf einem von ihm angekauften großen Landſtrich ausgegraben.

Bernthal, wie geſagt, genoß das Leben, und war der gefeierte Held des Tages. Indeſſen gab es doch Stunden, ja ganze Tage, in denen Riemand, ſelbſt nicht die vertrauteren Genoſſen ſeiner Feſte, bei ihm Zutritt erlangen konnten.

Was that er in dieſen Stunden? Wo brachte er dieſe Tage zu? Vielleicht war er mit ernſten Studien beſchäftigt, denn ſeine Freunde, welche ge⸗ kommen waren, ihn aufzuſuchen, waren zwar von ſeinem vor ſeiner Thür wachehaltenden Diener zu⸗ rückgewieſen worden, aber ſie bemerkten dennoch Licht in ſeinem Boudoir und in dem Schatten, welcher ſich dann und wann hinter den herabgelaſſenen Vorhängen zeigte, wollten ſie Bernthals hohe und majeſtätiſche Geſtalt erkannt haben.

Es war etwas Seltſames, Geheimnißvolles,

welches ihn umgab, aber gerade dies machte ihn

ſeinen Freunden nur noch intereſſanter und ver⸗ mehrte die Theilnahme, welche man für ihn ban Vielleicht wußte er dies, vielleicht war dieſes