Teil eines Werkes 
1. Band (1850)
Entstehung
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XIII.

Bernthal und Marir.

Bernthal ahnte nichts von dieſen Intriguen, welche gegen ihn geſponnen wurden, oder wenn er ſie ahnte, ſo achtete er ihrer nicht. Er überließ ſich auf einige kurze und glückliche Tage mindeſtens dem ſorgloſeſten und üppigſten Genuſſe des Lebens. In

den Kaſematten von Raſtatt hatte er genug der

Entbehrungen, der Sorge, ja der Todesangſt kennen gelernt; jetzt, da das Leben wieder ſein war, wollte er es wieder mit friſchem Sinnen genießen. Das Gnadengeſuch des Fürſten hatte ſeine Wirkung ge⸗ than, ſein Prozeß war niedergeſchlagen worden, und verſehen mit den Legitimationspapieren hinderte man ihn nicht, in Berlin ſeinen Aufenthalt zu nehmen. Aber er wollte nicht blos leben und genießen, er wollte auch glänzen und Aufſehen erregen. Die ganze ſchöne und elegante Welt ſollte von ihm reden