Teil eines Werkes 
1. Band (1850)
Entstehung
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und ſich mit ihm beſchäſtigen. Sein Name ſollte einen ſo lauten Klang haben, daß er immer und immer wieder vor den Ohren derjenigen erklingen mußte, welche vor jedem Laut ſeiner Stimme, vor jedem Zittern ſeiner Wimpern erbebten.

Prinzeſſin Luiſe war mit der Fürſtin Nutter in Berlin. Er hatte es bis jetzt vermieden, ſie auf⸗ zuſuchen. Sie ſollten Beide noch in der Furcht vor ſeinem Kommen alle Qualen der Ungewißheit erdul⸗ den, ſie ſollten immer an ihn denken müſſen als an ein ungewiſſes, kommendes Schreckniß. Er wufßte ſehr wohl, daß nichts mehr geeignet iſt, ſich in der Erinnerung der Menſchen feſtzuhalten, als indem man ſich von ihnen gefürchtet macht. Er wollte ihnen daher das Schwert des Damokles ſein, wel⸗ ches ewig drohend über ihrem Haupte aufgerichtet war. Er wollte ſie alſo nicht ſehen und nicht zu ihnen ſprechen, aber ſie ſollten von ihm hören. N

Und in der That, es war ihm ſehr bald ge⸗ lungen, in dieſer vornehmen, eleganten Welt von ſich reden zu machen. Die ſogenannte erkluſive Ge⸗ ſellſchaft hat ſo gut ihre Klatſchereien, ihre tlenli⸗ chen Verleumdungen, ihre Aufpaſſerinnen und ihr Spionirſyſtem, wie man es nur irgend als den Ty⸗ pus desKleinſtädtiſchen bezeichnen mag, denn dieſe