Teil eines Werkes 
1. Band (1850)
Entstehung
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Gedanken und mit dem rachedurſtigen Haß in ihrer Bruſt.

Aur einmal hörte ihre Mutter ſie zwiſchen den zuſammengepreßten Zähnen hervormurmeln: und ich weiß immer noch nicht, wo er wohnt.

Du wirſt es erfahren, mein Kind, ſagt die Alte, dieſe fremde, vornehme Dame wird ganz gewiß kom⸗ men und ſie wird es Dir ſagen.

Sie wird nicht kommen, ſagte Marie.

Sie wird kommen, und ſieh nur— da iſt ſie ſchon!

In der That, die Thüre des großen Vorder⸗ hauſes hatte ſich eben geöffnet und die Baronin Lucinde war, ſich ängſtlich nach allen Seiten um⸗ ſchauend, in den Hof getreten.

Gehe ihr nicht entgegen, Mutter! ſagte Marie, ich will ſie erſt anſehen, und auf ihrem Geſicht le⸗ ſen. Zieh die Thür ein wenig heran, daß ſie uns nicht ſogleich ſieht.

Die Alte gehorchte murrend und die Grillen ihrer Tochter verwünſchend.*

Du wirſt machen, daß ſie am Ende wieder fortgeht, ohne uns geſehen zu haben, murtte ſie.

Marie winkte ihr mit der Hand zu ſchweigen, und ſah durch die halbgeöffnete Thüre mit ſcharfem

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