Teil eines Werkes 
2. Band (1850)
Entstehung
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Haſenhaide ſtand Prinz Adrian mit ſeinen Sekun⸗ danten und harrte ſeines Gegners.

Sie wollen durchaus in keinen Verſöhnungsver⸗ ſuch willigen, mein Prinz? fragte einer der beiden Herren.

Nein, Herr Graf! Eine Verſöhnung iſt un⸗ möglich. Ich verlange ſein Blut.

Baron Bernthal iſt berühmt als ein ſehr ſieg⸗ reicher und gefährlicher Duellant. Niemand kommt ihm gleich im Gebrauch der Waffen.

Und meinen Sie, daß dies mich ſchrecken könnte? Gott iſt gerecht, und meine Sache wird ſiegen, weil ſie gut iſt.

Sie haben uns den Grund Ihres Streites nicht entdecken wollen, mein Prinz, es wird daher in der That ſchwer ſein, eine Verſöhnung zu verſu⸗ chen, und dennoch iſt es unſere Pflicht, dies zu thun.

Ich bitte Sie, rief der Prinz ungeduldig, ver⸗ ſäumen Sie diesmal dieſe Pflicht! Es iſt ein Got⸗ tesurtheil, welches hier entſcheiden muß. Ach, dort kommt ein Wagen er iſt es!

Bernthal ſtieg aus, und als er jetzt mit feſtem und entſchloſſenem⸗ Schritt ſich den Herren näherte, hatte ſein Angeſicht wieder ſeinen gewohnten ſtolzen und energiſchen Ausdruck ang n Er verneigte