Teil eines Werkes 
2. Band (1850)
Entstehung
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ſeines Schickſals!— Ach, ich höre die Stimme der Fürſtin und ihres Sohnes. Ich kann ſie jetzt nicht mehr ſehen, es iſt nicht genug von der Bitterniß meines Haſſes mehr in mir, und ich könnte vielleicht ſo ſchwach ſein, dieſer übermüthigen Frau, welche mich zum Mindeſten fürchtet, zu verrathen, daß ich nicht ganz ein Teufel bin. Geben Sie alſo dem Für⸗ ſten dieſes Käſtchen. Er wird darin nicht blos die Dokumente finden, welche ſich auf meine Mutter und auf meine Geburt beziehen, ſondern auch die Briefe, welche ihm Prinzeſſin Amande, ſeine erſte junge Geliebte geſchrieben, und um welche ihn die Herrſchſucht ſeiner Mutter betrog.

Ich danke Ihnen, Bernthal, ſagte Lucinde, ihm mit einem ſüßen Lächeln ihre Hand darreichend. Dieſe Briefe erleichtern mir meinen Plan. Der Fürſt wird ſehnſuchtsvoll zu dieſer, im Grunde ſeines Her⸗ zens noch friſch und jung fortlebenden Liebe zurück⸗ kehren, und an der Seite ſeiner Gemahlin wird er den Muth gewinnen, der Herrſchſucht ſeiner Mutter ein Ziel zu ſetzen.

Geben Sie ihm dieſe Briefe nicht ohne eine Bedingung. Knüpfen Sie daran die Forderung,

daß er ſeine Einwilligung zu der Vermählung Lui⸗

ſens mit Adrian gebe.