Teil eines Werkes 
2. Band (1850)
Entstehung
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Laſſen Sie dieſen Gewalt über ſich haben, und ihn den Dämon vertreiben. Geben Sie Frieden mit der Welt, und das Glück wird ſich Ihnen wie⸗ der nahen. Verſöhnen Sie ſich mit den Menſchen.

Das will ich, und hier, Lucinde, der Beweis! Nehmen Sie dieſes Käſtchen; es enthält alle jene Papiere, nach welchen Sie begehrten, und welche die arme Marie für Sie von mir fordern ſollte.

O, mein Gott! Sie wiſſen dies?

Und ich weiß auch, Lueinde, daß Sie, edel und großmüthig, wie Sie es immer ſind, mich erretten wollten aus der Gefahr, welche mich bedrohte. Sie forderten nicht meinen Tod.

Ich? rief ſie ganz überwältigt. Sie wiſſen alſo nicht, Bernthal, mit welchen Qualen und Thränen ich jenen übermüthigen Scherz, durch den ich mich verpflichtete, dieſe Briefe von Ihnen zu er⸗ langen, gebüßt habe! O mein Gott! Als ich jene Wette mit dem Fürſten einging, kannte ich Sie noch nicht. Damals wufßte ich noch nicht, daß aus der Mitte dieſer kleinlichen, ſchwachen und eitlen Män⸗ ner, welche ich ſtets gewohnt war, zu meinen Füßen zu ſehen, auch ein Mann zu mir heran treten könnte, nicht demüthig, wie die Aandern es thun, ſondern ſtolz und mächtig, hoch emporragend über mir, un