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Ich danke Ihnen, gnädigſte Frau, für dieſe Aner⸗ kennung meines geringen Talentes!
Die Fürſtin blickte mit einem zornigen Ausdruck in das lächelnde Antlitz ihrer Tochter. Aber ich will nicht, daß auch Andere ihn erkennen, und er⸗ fahren ſollen, mit welchen neuen und ich darf ſagen, ſündigen Thorheiten Sie ſich beſchäftigen!
Sündigen? ſagte die Prinzeſſin mit einem ſpöttiſchen Lächeln. Und weshalb nennt es meine gnädigſte Mutter eine Sünde, wenn mein Erzengel die Züge des Prinzen Adrian trägt? Iſt der Prinz nicht frei, bin ich es nicht? Weshalb alſo ſollten wir uns nicht lieben? Ich habe geglaubt, nur das ſei eine Sünde, wenn ein verheirathetes Weib einen Andern, und nicht ihren Gemahl liebt, wenn ſie dieſem Andern ſich hingiebt und ihren Gemahl be⸗
trügt! Iſt das nicht auch Ihre Meinung, Frau
Fürſtin?
Die Fürſtin warf einen zornigen ſtechenden Blick auf ihre Tochter, und ſo groß war ihre Bewegung, daß ſie zitterte und das Blut einen Moment ihren Wangen entwich.
Die Prinzeſſin ſchien indeß die Aufregung ihrer Mutter gar nicht zu bemerken. Sie deutete auf das Bild hin und ſagte lächelnd: Und Weshalb erwähn⸗
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