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Tiger nach ſeinem Bette hin, und riß den Kranz herunter.
O, ſagte er zähneknirſchend, indem er den ver⸗ welkten Kranz mit zitternden Händen zerriß und die einzelnen Stücke zu Mariens Füßen niederſchleuderte, o könnte ich ſo jedes Wort, was ich damals zu Dir geſprochen, zerfetzen und Dir vor die Füße ſchleudern, könnte ich all Deine lügneriſchen Schwüre und Deine heuchleriſchen Liebesworte Dir ins Geſicht werfen, und ſie zerreißen, wie dieſen Kranz, dann möchte ich noch wieder geſund werden und glücklich. Aber jetzt ſitzet das Alles drin in meinem Herzen und frißt ſich in mein Blut ein und ich muß daran ſterben. Du wirſt meine Mörderin ſein, wie Du die Mörderin Deines Kindes warſt.
Dieſe Erinnerung ſchien ihn noch zorniger zu machen. Er ſtampfte wild mit dem Fuße und hob die Fauſt drohend gegen ſie empor.
Marie lehnte athemlos an der Wand ſtarrte ihn an. Keine Muskel ihres Geſichtes zuckte, aber auf ihren ſonſt ſo bleichen Wangen zeigte ſich jetzt eine glänzende Purpurröthe.
Was ſtehſt Du da und ſiehſt mich an, ſchrie er wüthend. Was habe ich zu ſchaffen mit der Mörderin?


