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heute, wie ich es vor zwei Jahren gethan. Du haſt
Pmein Leben vergiftet, und ich ſterbe langſam, Tag
für Tag, an dieſem Giſt, welches Du mir eingeflößt.
Ich war ein fröhlicher Jüngling und ich liebte die Menſchen, jetzt bin ich ein grämlicher Greis und ich haſſe die Menſchen, Dich aber, Dich am meiſten! Geh fort von mir, geh fort! denn wenn ich Dich länger anſehe, fühle ich, daß ich Dich ermorden könnte.
Möchteſt Du es thun, ſagte ſie ganz nhig vielleicht würdeſt Du mich wieder lieben, wenn Du mich ermordet hätteſt!
Er lachte nur und antwortete gar nicht.
Sie ſchauerte in ſich zuſammen und fuhr fort: Du biſt nicht ſo grauſam wie Du ſprichſt und thuſt. Wenn Du mich nicht ſiehſt, dann denkſt Du milder, ich weiß es. Wenn ich nicht da bin, dann haſt Du mir vergeben.
Wovon weißt Du das? fragte er indem er ſie mit wilden Blicken anſtierte.
Sie hob langſam die Hand empor und zeigte nach dem Roſenkranz. Ich weiß es, ſagte ſie, weil mein Kranz dort hängt.
Er ſprang mit einem einzigen Satze wie ein


