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ſo hoch geachtet, niemals ihn ſo inbrünſtig geliebt, als in jener Stunde, in der er ſie, welche vor ihm kniete, wie einen Hund mit ſeinem Fuße von ſich geſtoßen, und ihrer Mutter das Geld, welches man ihm geboten, wenn er die Schande mit ſeinem Na⸗ men bedecken wollte, vor die Füße geſchleudert hatte.
Sie würde ihn verachtet haben, wenn er ſie zu ſeinem Weibe gemacht, entehrt, beſchmutzt und ernie⸗ drigt, wie ſie war, ſie betete ihn an, weil er ſie mit wilder Verwünſchung von ſich geſtoßen, weil er ihr geſagt, daß er ſie tödten würde, wenn ſie es wage, jemals ſeinen Namen zu nennen, oder irgend Jemand zu ſagen, daß ſie einſt ſeine Braut ge⸗ weſen.
Armes, verlorenes Geſchöpf! Seine letzten Worte waren ihr heilig geweſen, heiliger wie ihre Unſchuld, ihre Jugend, heiliger wie das Lächeln ihres Kindes! Sie hatte ſie als einen unabänder⸗ lichen Befehl betrachtet, und niemals war ſein Name über ihre Lippen gekommen; ſelbſt nicht in der
Stille der Nacht, wenn verzweiflungsvolle und bit⸗
tere Klagen ihrer geängſtigten Seele über ihre zit⸗ ternden Lippen ſtrömten, ſelbſt dann nicht hatte ſie es gewagt, ſeinen Namen zu nennen. Aber ſie hatte
doch ihren Gedanken nicht wehren können, ſich mit


