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er irrt, wenn er dem Schmerze zu entfliehen gedenkt, der ihm doch folgen wird durch Länder und Meere. Doch, fuhr ſie lebhafter fort, und wandte ſich nach Effie hin, ich denke Du mußt dieſen Unglücklichen kennen! Ich entſinne mich ſo eben, daß er mich nach Dir fragte und nach Deinem Wohlergehn, gerade an dem Tage, wo wir durch den Major, Deinen Vater, benachrichtigt waren, daß dies der Tag Dei⸗ ner Einkleidung im Kloſter war, und ich theilte dies jenem Fremden mit.
Und am andern Morgen ſchon, ſagte Nordheim ernſt, verließ Maedeam England.
Maecdeam! ſchrie Effie erbleichend und flog von ihrem Sitz empor. Er iſt es! Ja, mein Geliebter, mein theurer Edward iſt es! Und Sie ſahen ihn, wandte ſie ſich an Nordheim, und Sie hörten ſeine Stimme, ſeine liebe Stimme? Sie ſchauten dieſe ſchönen, ſchwermuthsvollen Augen ſo voller Glück und Leben ſonſt, und jetzt voll Schmerz und Trauer? O mein Edward!— Ihre Stimme erſtarb in Thrä⸗ nen, und das Geſicht mit ihren Händen bedeckend, ſchluchzte ſie laut. Alle blieben ſtumm in verlegnem Schweigen, und Niemand wagte, die nur von dem Weinen des zitternden Mädchen unterbrochene Stille zu ſtören. Als aber ihr Schluchzen heftiger und heftiger ward, ging Ellinor, voll des tiefſten


