Teil eines Werkes 
1. Band (1841)
Entstehung
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aber in einem Liedchen, das er tiguch auf ſeinem Waldhorn blies, ſtrömte in beredter und wohlver⸗ ſtändlicher Sprache ſeine ſchweigſame Klage und ſein ſtummer Schmerz in den zitternden Klängen aus, und nie habe ich ſo deutlich empfunden, welche Macht und Tiefe in der Muſik ruht, als bei dieſen Klängen, deren einfache, ſtets wiederkehrende Weiſe, doch immer etwas Neues und Ueberraſchendes aus⸗ drückten, durch die Art, wie er ſie gab, und das lebhafte bewegte Spiel ſeiner Mienen, das dieſe Töne gleichſam accompagnirte.

Und wohin hat dieſer traurige Irländer ſich jetzt gewandt? fragte der Lord.

Nordheim warf einen ſchnellen und viſeni Blick auf Effie hin, die lange ſchon athemlos und in ahnender Angſt ſeinen Worten lauſchte, und ihn nur in ſeiner Vermuthung beſtätigte, dann ſagte er eine ſchmerzliche Nachricht aus der Heimath bewältigte ihn vollends und bewog ihn England auf immer zu verlaſſen. Er hatte, wie er mir in der Abſchieds⸗ ſtunde ſagte, auch den letzten Schimmer von Hoffnung, der ihn bisher noch aufrecht gehalten, verloren, und wollte nun in der Ferne Vergeſſen oder Tod finden. Er wandte ſich zuerſt nach Hamburg, wo ein Bruder von ihm lebt, und wird dann nach Amerika gehen.

Armer Mann! ſagte Ellinor