Teil eines Werkes 
1. Band (1841)
Entstehung
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ſprudelnder Luſt das Lob des Weins und der Liebe! Er ſang und lachte und jauchzte und tobte, und die ſchöne Stadt, der blaue Himmel, die helle Sonne, Alles vermehrte ſeine Luſt! So lebte Giuſeppo, ſo war Giuſeppo, und Tauſend und aber Tauſend in Neapel leben und ſind wie er! Verſchloſſen und kalt bedarf der Neapolitaner keines Freundes, dem er ſeine Leiden klagt, dem er ſeine Wonne vertraut; klagen, das weiß er, erniedrigt den Mann, Wonne vertrauen, heißt die Wonne zerſtören! Was er aber ſich ſelber gelobt, das hält er, und Rache vollführt er, ſei es nach Monden, nach Jahren, vollführt ſie

oft mit Grauſamkeit gegen ſich ſelber, denn er duldet Mühſal und Gefahr, duldet Tod und Pein, um ſie

zu erreichen. Und hält er dann mit vor Freude zit⸗ ternden Händen ſein Opfer, ſieht er mit vor Frende blitzenden Augen auf den Dolch, den die gelungene Rache ſo roth gefärbt, ſo knieet er nieder vor dem Bilde der Jungfrau, und in inbrünſtigem Gebet dankt er ihr für das Gelingen ſeiner heiligen Sache!

Ein reich lud Giuſeppo einſt zu Lord Dynhurſt, wo er der einzigen Tochter Unter⸗ richt in ſeiner Kunſt ertheilen ſollte. Giuſeppo ging hin, der Lord nahm ihn freundlich auf, und führte ihn ſelbſt zu ſeiner Tochter. Als Giuſeppo vor ihr

als er die ſchüchterne Jungfrau, die mit