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Mutter auf der Bahre liegen, und ſein Herz regte
8 ſich in Wehmuth. Dann aber, o Himmel, ſah er
Mariette, ſeine Geliebte, in den Armen eines Andern, ſah ſie blutend zu ſeinen Füßen niederſinken, und es krampfte ihm die Bruſt zuſammen, er ſprang empor, faßte an ſeinen Dolch und rief: ihr iſt recht geſchehen! Rache allen Weibern! Jetzt ſammelte er ſich, er ver⸗ hüllte den wilden Blitz ſeines Auges, gebot dem Zorn ſchweigend in ſeine Höhle, welches Giuſeppo's Herz war, zurückzukriechen, und auſſen ruhig, innen brau⸗ ſend in gewaltiger Bewegung, kehrte er heim zum ſchönen Napoli, denn die Stunde hatte geſchlagen, wo Giuſeppo's Pein begann, und wo er für einige
Scudi irgend eine Schülerin die Wiſſenſchaft der
Töne lehren mußte, und ſie unterweiſen, das do re mi fa sol la si richtig zu ſingen.— Und wenn ſo das Werk ſeines Tages vollendet war, ging er auf ſeine einſame Kammer, ſchweigend, ſtill, grollend in ſich, klanglos, ober er wanderte in eine der Oſterien, wo er für wenige Bajvechi glühenden Wein und glü⸗ hende Mädchen zum Und der Wein ließ ſein Gehirn erglühen, und die Mädchen ſeine Sinne, und die Sonne fachte beides zu höherer Gluth, und er jauchzte vor Luſt, ſein Auge ſtrahlte in Wonne,
im einen Arm das glühende Mädchen, hohmer mit
der andern Hand den vollen Becher, u


