Teil eines Werkes 
1. Band (1841)
Entstehung
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zum Veſuv, den er liebte, und auf dem er Tage lang weilte, und murmelte zwiſchen ſeinen Zähnen: Rache allen Weibern! Und das Grollen des Veſuvs, und das Blinken der Sonne, und das Fächeln der Luft in den Olivenhainen, deren Düfte ihn erreichten, Alles dieſes vermehrte nur ſeinen innern Zorn. Oſt lag er einſam am Strande des Meeres, tief in ſich hinein⸗ grollend, ſtumm, und wie Welle nach Welle ans Ufer plätſcherte, ſagte er zu ſich ſelber: ſüß muß es ſein, mit den Wogen zu ziehen, in ihren rauſchenden Sän⸗ gen zu vergehen in rauſchender Luſt! Süß mit den Waſſern abwärts zu fluthen in ferne Lande hin! Hin zu Geſilden, wo der Himmel nicht immer ſo blau, die Sonne nicht immer ſo hell, die Gegend von min⸗ der ermattender Schönheit, wie hier: Süß unter Schnee und beeisten Fluren umher zu wandeln, und in bewältigender Gluth zu ſchmelzen Schnee und Eis! O Reiſen, könnt' ich reiſen! Giuſeppo wußte aber, daß er es nicht konnte, denn er war arm, und dies Wiſſen vermehrte ſeinen Groll. Oſft, hinunter⸗ ſchauend in die Welle, murmelten ſie ihm ein an⸗ deres Lied, ein Lied der Erinnerung, und er ſah im ſchauenden Geiſte ſich an der Hand ſeiner Mutter,

ein hungernder, zitternder Knabe, bettelnd durch die

Straßen gehen, und er hörte, wie man mit rauhem

Wort ihm Hülfe und Speiſe verſagte. Er ſah ſeine